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Strategische Kontrolle und EBIT-Schutz

User-Story - Eigentümer-Anforderungen an das für Geschäftsprozessmanagement (BPM)


Praxis Szenario

Der Inhaber einer mittelständischen Unternehmensgruppe stellt fest, dass die Personalkosten steigen, aber die Durchlaufzeiten der Kundenprojekte stagnieren. Er hat das Gefühl, dass viel Zeit in administrativen Schleifen und internen Abstimmungen verloren geht ("Reibungsverluste"), kann es aber nicht genau beziffern. Er möchte nicht das Tagesgeschäft managen, aber er will sehen, wo seine Marge "verdampft".

User Story

  • Als Unternehmer
  • möchte ich eine hochaggregierte Dashboard-Ansicht der Prozesskosten und Durchlaufzeiten meiner Haupt-Wertschöpfungskette sehen,
  • damit ich unrentable Prozessschritte identifizieren und gezielt in Automatisierung investieren kann, um die Gewinnmarge (EBITDA) zu schützen.

Mehrwert (Business Value)

  • Datengestützte Investitionsentscheidungen: Investitionen in neue Software oder Personal erfolgen auf Basis von harten Prozessdaten statt auf "Bauchgefühl".
  • Transparenz über Effizienzfresser: Sichtbarkeit von Liegezeiten macht versteckte Kosten (Waste) sofort greifbar.

Abnahmekriterien:

  • Das Dashboard zeigt die durchschnittlichen Kosten pro Prozessdurchlauf (z. B. "Cost per Incident" oder "Cost per Order") an.
  • Ein automatischer Vergleich von Ist-Zeiten zu Soll-Zeiten (Benchmarks) ist visualisiert.
  • Abweichungen, die die kalkulierte Projektmarge um mehr als 10% gefährden, werden proaktiv gemeldet.