Wissenssicherung und Skalierbarkeit
User-Story - Eigentümer-Anforderungen an das für Geschäftsprozessmanagement (BPM)
Praxis Szenario
Ein Inhaber führt ein spezialisiertes IT-Systemhaus. Er möchte das Unternehmen in drei Jahren verkaufen oder an einen Nachfolger übergeben. Aktuell hängt fast jeder kritische Prozess (vom Angebot bis zur Abnahme) am "Kopfwissen" von zwei langjährigen Senior-Mitarbeitern. Wenn diese im Urlaub sind, sinkt die Qualität, und bei einem Kündigungsfall wäre das Unternehmen massiv im Wert gemindert, da der Betrieb ohne sie instabil ist.
User Story
- Als Eigentümer
- möchte ich, dass unsere erfolgskritischen Kernprozesse in einer BPM-Plattform digitalisiert und für jeden Mitarbeiter als geführte Workflows hinterlegt sind,
- damit das operative Fachwissen im Unternehmen (als Asset) gesichert ist und die Dienstleistungsqualität unabhängig von einzelnen Personen skalierbar bleibt.
Mehrwert
- Steigerung des Unternehmenswerts: Ein prozessgesteuertes Unternehmen erzielt bei einem Verkauf höhere Multiplikatoren, da das "Key-Person-Risk" minimiert ist.
- Leichteres Onboarding: Neue Mitarbeiter werden schneller produktiv, was die Expansionskosten senkt.
Abnahmekriterien:
- Die wertschöpfenden Prozesse (Process Domain Value Creation) sind dokumentiert und als ausführbare Workflows aktiv.
- Neue Mitarbeiter können einen Standardprozess ohne Rückfrage beim Senior-Experten fehlerfrei abschließen.
- Das System bietet eine Export-Funktion für ein "Prozess-Handbuch" zur Vorlage bei Auditoren oder potenziellen Käufern.