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First-Time-Right durch hohe Datenqualität

User-Story - Prozesslieferanten-Anforderungen an das für Geschäftsprozessmanagement (BPM)


Praxis Szenario

Ein externer Managed Service Provider (MSP) übernimmt im Incident-Prozess den Task "Deep-Level-Analyse". Bisher landen Tickets oft unspezifisch bei ihm ("Server geht nicht"). Der MSP muss manuell nach Logs fragen, IP-Adressen recherchieren oder beim Endanwender anrufen. Diese "Klärungsphase" macht 40% seiner Arbeitszeit aus, die er dem Kunden kaum in Rechnung stellen kann, da er nach Pauschalen pro Ticket bezahlt wird.

User Story

  • Als Prozesslieferant (Managed Service Provider)
  • möchte ich, dass der BPM-Workflow nur dann einen Task an mich übergibt, wenn alle definierten Pflichtinformationen (System-ID, Fehler-Log, Priorisierung) im Prozessschritt validiert und angehängt wurden,
  • damit ich die Entstörung sofort und ohne zeitintensive Rückfragen beginnen kann, um meine vertraglichen Service Level Agreements (SLAs) sicher einzuhalten.

Mehrwert (Business Value für den Partner)

  • Produktivitätssteigerung: Höhere "First-Time-Right"-Quote (Erledigung beim ersten Anlauf).
  • Kostensenkung: Reduzierung von unbezahltem Kommunikations-Overhead.
  • SLA-Sicherheit: Kürzere Bearbeitungszeit durch Wegfall der Wartezeit auf Zusatzinfos.

Abnahmekriterien:

  • Der "Senden an Lieferant"-Button ist inaktiv, solange Pflichtfelder (z. B. Log-Dateien) nicht befüllt sind.
  • Das System zieht automatisch relevante Asset-Daten aus der CMDB und stellt sie dem Lieferanten im Task bereit.
  • Es gibt ein kurzes Feedback-Feld ("Daten unvollständig"), das den Task mit Begründung sofort an den Absender zurückschickt, falls die Qualität dennoch nicht reicht.