BPM-Nutzen
Know-Why - Das „Warum“: Nutzen und Notwendigkeit zum Business Prozess Management (BPM)

„BPM ist kein Selbstzweck. Es ist das Versprechen an die Mitarbeiter, dass ihre Zeit zu wertvoll ist, um sie mit ineffizienten Abläufen zu verschwenden.“
:::info BPM als Enabler
Geschäftsprozessmanagement trägt wesentlich dazu bei, die strategischen und operativen Unternehmensziele zu erreichen. Geschäftsprozessmanagement ist als integrativer Managementansatz ein ENABLER für Führungskräfte zur systematischen Unternehmensplanung und -steuerung.
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Audio-Podcast (DE): BPM steigert messbar den Gewinn (ca. 2 min)
BPM-Nutzen aus verschiedene Dimensionen
Um den Nutzen von Business Process Management (BPM) strukturiert darzustellen, empfiehlt sich eine Kategorisierung nach verschiedenen Nutzen-Dimensionen, die sowohl die strategischen Ziele der Geschäftsführung als auch die operativen Bedürfnisse der Mitarbeiter abdeckt. Hier sind die gängigsten Dimensionen, nach denen der BPM-Nutzen strukturieren werden kann:
BPM-Nutzen aus Stakeholder-Perspektive
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BPM-Nutzen aus Prinzipien-Perspektive
BPM-Nutzen direkt mit den Kernprinzipien (Struktur, Transparenz, Kontinuität) verknüpfen
BPM-Nutzen nach Prozessreifegrad-Perspektive
BPM-Nutzen basierend auf Reifegrad-Status - Fix the Process, not the Result.
BPM-Nutzen aus Prozesslebenszyklus-Perspektive
BPM-Nutzen entlang des klassisches Modell Run – Change – Transform.
BPM-Business-Case
BPM-Nutzen - betriebswirtschaftliche Rechtfertigung für eine Investition in Prozessmanagement: “Was kosts? Was bringts”?
Geschäftsprozessmanagement bietet die Möglichkeit, Organisationen konsequent auf die Kundenbedürfnisse (Customer Experience) und den Kundennutzen und Wirkungen (Benefits, Outcomes), auf die gewünschten Liefergegenstände (Outputs) sowie der dazu notwendigen Prozessabläufe (Workflows) und benötigten Ressourcen (nputs) auszurichten, effizient zu organisieren, zielorientiert zu steuern und ständig zu verbessern. Von der Anwendung eines systematischen Prozessmanagements können Unternehmen und Organisationen folgendermaßen profitieren:
- Transform the Business: Optimierung der Effektivität – „Do the right things.“
- Change the Business: Optimierung der Effizienz – „Do the things right“
- Run the Business: Stabile und zuverlässige Abläufe – „Perform and improve the right things right“
Bevor man erklärt, wie BPM funktioniert, müssen die Prozess-Stakeholder verstehen, warum es wichtig ist. Ohne Schmerzpunkte gibt es meist keine oder nur geringe Veränderungsbereitschaft.
- Vom Silodenken zur Prozessorientierung: Visualisierung der Zusammenhänge zwischen einer hierarchischen Abteilungsstruktur und dem horizontalen Wertstrom zum Kunden.
- Wettbewerbsvorteile: Agilität, Kostensenkung, Fehlerreduktion und schnellere Durchlaufzeiten.
- Compliance & Qualität: BPM als Sicherheitsnetz für regulatorische Anforderungen (z.B. ISO-Zertifizierungen).
BPM-Nutzenformel
:::info Nutzenpotential
Die genannten Nutzenpotenziale können nur dann wirksam werden, wenn Prozessmanagement systematisch, sinnvoll, gezielt und konsequent umgesetzt wird.
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Ein verbreiteter Ansatz ist die Betrachtung des Nutzens (N) als Funktion von Zeit (t), Kosten (€) und Qualität (q), multipliziert mit der Akzeptanz (A):
N = f(t, €, q) x A
Die Hauptfaktoren sind:
- Zeit (t, Durchlaufzeit): Verkürzung von Bearbeitungs- und Liegezeiten. Schnelligkeit ist heute oft der entscheidende Wettbewerbsvorteil.
- Kosten (e, Effizienz): Reduktion von Ressourcenverbrauch, Fehlerkosten und Prozesskosten pro Transaktion.
- Qualität (Output): Erhöhung der Prozessstabilität und Reduktion der Fehlerquote (FPY - First Pass Yield). Ein Prozess ist nur nützlich, wenn das Ergebnis stimmt.
- Flexibilität/Agilität: Die Fähigkeit, Abläufe schnell an Marktveränderungen anzupassen.
- Compliance (Risiko): Der Nutzen durch die Vermeidung von Strafzahlungen oder Reputationsschäden durch sichergestellte Rechtskonformität.