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BPM-Engineering Services

Standards, Regeln und Qualitätskriterien


Wir machen Prozesse nicht nur sichtbar, sondern ausführbar. Vom Modell direkt in die Wertschöpfung."

Während Architektur den Plan zeichnet und Consulting die Strategie festlegt, geht es hier ans „Eingemachte“: die technische Umsetzung, Automatisierung und Systemintegration.

Service-Steckbrief

1. Was wird produziert? – Arbeitsprodukte

Die technischen Artefakte und ausführbaren Lösungen, die den Prozess im System zum Leben erwecken.

  • Ausführbare Prozessmodelle (BPMN): Technische Modelle, die von einer Process Engine interpretiert und gesteuert werden können.
  • Automatisierte Workflows: Software-gestützte Abläufe, die Aufgaben automatisch an die richtigen Bearbeiter verteilen oder Dunkelverarbeitung (ohne menschliches Eingreifen) ermöglichen.
  • Konnektoren & API-Schnittstellen: Maßgeschneiderte Brücken zwischen dem BPM-System und Drittsystemen wie SAP (ERP), Salesforce (CRM) oder Datenbanken.
  • Echtzeit-Monitoring-Dashboards: Visuelle Oberflächen, die den aktuellen Status laufender Prozesse zeigen. Daten-Pipelines (ETL): Technische Prozesse, die Daten aus der Process Engine extrahieren, transformieren und in das Dashboard-Tool laden. Alerting-Systeme: Technische Schwellenwerte, die bei Zielüberschreitung (z. B. Liegezeit > 48h) automatisch Benachrichtigungen auslösen.
  • RPA-Bots: Digitale Assistenten (Robots), die repetitive Aufgaben auf der Benutzeroberfläche übernehmen, wo keine direkte API-Anbindung möglich ist.
  • User Interfaces (UI/UX): Speziell entwickelte Masken und Task-Listen, über die Mitarbeiter mit den automatisierten Prozessen interagieren.

2. Wie wird der Service erbracht? – Dienstleistung

Die technische Realisierung, Programmierung und Absicherung der Systemlandschaft.

  • Workflow-Implementierung: Programmierung der Logik hinter den Prozessschritten, inklusive Fehlerbehandlung (Error Handling) und Eskalationsmanagement.
  • Daten-Modellierung: Aufbau der zugrundeliegenden Datenbankstruktur, damit die Prozessdaten effizient abgefragt werden können.
  • Systemintegration: Anbindung der BPM-Lösung an die bestehende IT-Infrastruktur, um einen nahtlosen Datenfluss ohne Medienbrüche sicherzustellen.
  • Low-Code / No-Code Entwicklung: Schnelle Bereitstellung von Anwendungen durch visuelle Konfiguration statt klassischer Programmierung.
  • Test-Management & QA: Durchführung von technischen Lasttests und User Acceptance Tests (UAT), um sicherzustellen, dass die Automatisierung unter realen Bedingungen stabil läuft.
  • Deployment & DevOps: Einspielen der Prozess-Updates in die Produktionsumgebung und Überwachung der Systemstabilität (Monitoring).

3. Welchen Nutzen hat der Mitarbeiter? – Value Proposition

Der Mehrwert durch die Befreiung von digitaler Routinearbeit und technischer Reibung.

  • Steuerung am „Cockpit“: „Ich muss nicht mehr mühsam Berichte zusammenstellen; mein Dashboard zeigt mir sofort, wo es brennt und wo wir im Plan liegen.“
  • Proaktives Handeln: „Durch das visuelle Frühwarnsystem erkenne ich Verzüge, bevor der Kunde sich beschwert.“
  • Ende der „Copy-Paste-Hölle“: „Ich muss Daten nicht mehr händisch von Excel nach SAP übertragen – das System erledigt den Datentransfer im Hintergrund automatisch.“
  • Fehlersicherheit durch Führung: „Das System lässt mich einen Prozessschritt erst abschließen, wenn alle notwendigen Daten korrekt sind. Das gibt mir Sicherheit und verhindert Rückfragen.“
  • Beschleunigte Durchlaufzeiten: „Früher lagen Anträge Tage auf meinem Schreibtisch; heute werden Standardfälle sofort dunkel verarbeitet, und ich erhalte nur noch die komplexen Fälle zur Entscheidung.“
  • Immer informiert: „Ich muss nicht mehr nachfragen, wie der Status eines Vorgangs ist – mein Dashboard zeigt mir in Echtzeit, wo ein Prozess gerade steht.“