BPM-Architecture Services
Prozesslandkarte - Roadmaps - Business Case
Struktur schafft Freiheit. Architektur schafft Performance."
Hier geht es darum, wie Prozesse in die Gesamtstruktur des Unternehmens passen (Enterprise Architecture).
Service-Steckbrief
1. Was wird produziert? – Arbeitsprodukte
Die strukturellen Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass Prozesse keine isolierten Inseln sind, sondern ein stimmiges Gesamtbild ergeben.
- Unternehmens-Prozesslandkarte: Eine hierarchische Darstellung aller Geschäftsprozesse (Management-, Leistungs- und Serviceprozesse), die die Wertschöpfungskette des Unternehmens visualisiert.
- Rollenzuweisungen: Dokumentierte Definition von Verantwortlichkeiten, wie z. B. Process Owner (Prozessverantwortliche) und Process Architekten.
- BPM-Reifegradbericht (Assessment Report): Eine detaillierte Auswertung des aktuellen Standes (Ist-Zustand) basierend auf Modellen wie CMMI oder BPMM (Business Process Maturity Model), visualisiert in einem Spinnendiagramm.
- Strategische BPM-Roadmap: Ein zeitlicher Phasenplan (Gantt-Chart-Struktur), der die Einführung von Tools, Methoden und Governance-Strukturen über die nächsten 12–36 Monate darstellt.
- Target Operating Model (TOM): Eine Beschreibung des Ziel-Zustands der BPM-Organisation (Wie arbeiten Mensch, Prozess und Technologie künftig zusammen?).
- Business Case & Nutzenkalkulation: Dokumentation der erwarteten Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen durch die geplanten Architektur-Maßnahmen.
2. Wie wird der Service erbracht? – Dienstleistung
Die methodische Arbeit, um die Prozesswelt mit der Unternehmensstrategie und der IT zu verzahnen.
- Enterprise Architecture Alignment: Abgleich der Prozessarchitektur mit der bestehenden IT-Bebauung, um Redundanzen zu vermeiden und Synergien zu nutzen.
- Management-Coaching: Befähigung der Führungskräfte in der Anwendung von Standards durch Schulungen und Review-Zyklen der Modelle.
- Governance-Etablierung: Moderation von Gremien zur Klärung von Prozess-Schnittstellen und Verantwortlichkeiten bei abteilungsübergreifenden End-to-End-Prozessen.
- Reifegrad-Assessments: Durchführung von Interviews und Umfragen in den Fachbereichen, um die Prozessdisziplin in den Dimensionen Strategie, Kultur, IT und Methode zu messen.
- Gap-Analyse: Identifikation der Lücken zwischen dem aktuellen Reifegrad und den strategischen Unternehmenszielen.
- Roadmap-Workshops: Moderation von Strategieklausuren mit dem Top-Management, um Prioritäten für die Prozess-Transformation festzulegen (z. B. "Quick Wins" vs. langfristige Infrastrukturthemen).
- Benchmarking: Vergleich der eigenen Prozessreife mit Industriestandards oder Wettbewerbern, um realistische Zielmarken zu setzen.
3. Welchen Nutzen hat der Mitarbeiter? – Value Proposition
Der Mehrwert durch Struktur, Klarheit und eine funktionierende Arbeitsumgebung.
- Orientierung im "Großen Ganzen": „Ich verstehe sofort, wo meine Arbeit in der Wertschöpfungskette des Unternehmens ansetzt und welche Auswirkungen meine Aufgaben auf nachgelagerte Abteilungen haben.“
- Einheitliche Sprache: „Dank der klaren Standards gibt es keine Missverständnisse mehr in Meetings – wir lesen die Prozessdiagramme alle auf die gleiche Weise.“
- Klare Verantwortlichkeiten: „Bei Prozessänderungen weiß ich genau, wen ich ansprechen muss, da Rollen wie der Process Owner eindeutig definiert und im System hinterlegt sind.“
- Klarheit über die Reise: „Ich weiß genau, welche Tools und Methoden in sechs Monaten auf mich zukommen, und kann mich frühzeitig darauf einstellen.“
- Objektive Wertschätzung: „Durch die Reifegradmessung wird sichtbar, dass unsere Abteilung ihre Prozesse professioneller im Griff hat als im Vorjahr – das macht unseren Erfolg messbar.“
- Ressourcen-Fokus: „Die Roadmap stellt sicher, dass wir unsere Zeit nicht in unwichtige Projekte investieren, sondern in die Hebel, die uns wirklich entlasten.“
- Investitionssicherheit: „Ich muss nicht befürchten, dass eingeführte Methoden nach drei Monaten wieder verworfen werden, da sie Teil einer langfristigen, abgestimmten Strategie sind.“