Prozesskonzeptions-Services
Business Prozess analysiere und gestalten
Gute Konzeption ist die Kunst, Komplexität so zu ordnen, dass Einfachheit entsteht. Wir denken zu Ende, damit Sie flüssig arbeiten können."
Dieser Bereich bildet die Brücke zwischen der groben Strategie und der technischen Umsetzung. Hier wird festgelegt, wie genau gearbeitet werden soll, bevor die erste Zeile Code geschrieben wird. Er nutzt die Daten aus dem BPM-Repository und operative Kennzahlen, um Engpässe, Ineffizienzen und Reifegrad-Lücken aufzudecken. Ziel ist die faktenbasierte Entscheidungsgrundlage für Prozessverbesserungen.
Service-Steckbrief
Was wird produziert? – Arbeitsprodukte
Die detaillierten fachlichen Baupläne, die sicherstellen, dass Anforderungen präzise verstanden und umsetzbar sind.
- Prozessanalyse-Bericht
- Schwachstellenanalysen: Detaillierte Berichte über Medienbrüche, Doppelarbeiten oder Liegezeiten.
- Reifegrad-Assessments: Einstufung von Prozessen nach standardisierten Modellen (z. B. CMMI), um den Entwicklungsstand der Organisation zu messen.
- Prozessdesigns
- Business Requirements Document (BRD): Eine strukturierte Zusammenfassung aller funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen an den Prozess.
- User Stories & Fach-Spezifikationen: Kleinteilige Beschreibungen der benötigten Systemfunktionen aus Sicht des Anwenders (besonders wichtig für agile Umsetzung).
- Fachliche Soll-Modelle (BPMN 2.0): Detaillierte Prozessdiagramme, die den optimierten Ablauf inklusive aller Entscheidungspfade (Gateways) und Verantwortlichkeiten abbilden.
- Daten- & Informationsmodell: Definition der benötigten Datenfelder und Informationsobjekte, die innerhalb des Prozesses fließen müssen.
- Input-/Output-Matrizen (SIPOC): Übersicht über Lieferanten, Inputs, den Grobprozess, Outputs und Kunden zur Abgrenzung des Konzeptionsumfangs.
- Process Performance Reports: Dashboards, die Soll-Vorgaben (aus dem Modell) mit Ist-Werten (aus der Realität) vergleichen.
- Prozess-Transformationsplan:
2. Wie wird der Service erbracht? – Dienstleistung
Die methodische Erarbeitung des "Was und Wie" in enger Abstimmung mit Business und IT.
- Anforderungs-Workshops (Requirements Engineering): Moderation von fachübergreifenden Terminen, um die Bedürfnisse der Stakeholder zu verstehen und zu harmonisieren.
- Prozess-Audits & Reviews: Systematische Untersuchung der Abläufe vor Ort, um Abweichungen zum Modell festzustellen.
- Moderation von KVP-Workshops: Begleitung der Fachbereiche bei der Erarbeitung von Lösungen für identifizierte Probleme.
- Prozess-Design & Variantenmanagement: Entwicklung und Bewertung verschiedener Lösungsalternativen (z.B. Standardisierung vs. Individualisierung).
- Schnittstellen-Klärung: Fachliche Definition der Übergabepunkte zwischen verschiedenen Abteilungen oder Systemen (Handover-Points).
- Business-Case-Validierung: Überprüfung, ob das konzipierte Prozessdesign die gesteckten Wirtschaftlichkeitsziele (z. B. Kosteneinsparung) erreichen kann.
- Qualitätssicherung der Modelle: Review der Fachmodelle auf Logik, Konsistenz und Einhaltung der Architektur-Standards.
3. Welchen Nutzen hat der Mitarbeiter? – Value Proposition
Der Mehrwert durch Klarheit, Mitbestimmung und Vermeidung von Fehlentwicklungen.
- Kein „An-einander-vorbei-Reden“: „Durch die visuellen Modelle verstehe ich sofort, wie mein künftiger Arbeitsablauf aussieht, und kann frühzeitig Feedback geben.“
- Bedarfsgerechte Lösungen: „Die IT baut genau das, was wir im Fachbereich brauchen, weil die Anforderungen im Konzept präzise und unmissverständlich definiert wurden.“
- Sicherheit im neuen Ablauf: „Ich weiß schon vor der Einführung des neuen Systems exakt, welche Informationen ich an welcher Stelle liefern muss und wer meine Zuarbeit erhält.“
- Vermeidung von Nacharbeit: „Fehler werden im Konzeptstadium gefunden – das spart uns langwierige Korrekturphasen während des Rollouts.“