Prozessuale BPM-Governance Services
Lebenszyklus-Management, Abläufe und Freigabewege
„Struktur schafft Freiheit – Governance sichert den Erfolg."
Während die methodische Governance das „Wie“ (die Sprache) festlegt, regelt die prozedurale Governance das „Wann und Durch Wen“ – sie beschreibt die lebenden Abläufe und Verantwortlichkeiten im Prozessmanagement-Zyklus.
Service-Steckbrief
1. Was wird produziert? - Arbeitsprodukte
Die greifbaren Ergebnisse der Prozesssteuerung im Repository.
- Rollen- & Verantwortlichkeits-Matrix (RACI): Ein verbindliches Dokument, das festlegt, wer für einen Prozess verantwortlich ist (Process Owner), wer ihn modelliert und wer ihn freigibt.
- Freigabe-Historie (Audit Trail): Eine lückenlose Dokumentation darüber, wann welcher Prozessschritt von wem autorisiert wurde (wichtig für die Revisionssicherheit).
- Prozess-Steckbriefe: Standardisierte Zusammenfassungen, die den Zweck, die strategische Relevanz und die Messgrößen (KPIs) eines Prozesses auf einer Seite bündeln.
- Abweichungsberichte (Compliance Logs): Dokumentation von genehmigten Ausnahmen oder Abweichungen vom Standardprozess für Sonderfälle.
2. Wie wird der Service erbracht? - Dienstleistung
Die Unterstützung durch das BPM-Team im operativen Prozess-Zyklus.
- Release- & Workflow-Management: Bereitstellung und Überwachung des digitalen Freigabeprozesses, damit nur geprüfte Versionen „live“ gehen.
- Periodische Prozess-Reviews: Moderation von regelmäßigen Terminen mit den Process Ownern, um die Aktualität und Performance der Prozesse im Portfolio zu prüfen.
- Eskalations-Management: Ein definierter Pfad zur Lösung von Konflikten (z. B. wenn zwei Abteilungen sich uneinig über eine Prozess-Schnittstelle sind).
- Onboarding-Service für Rollenträger: Gezielte Einweisung neuer Process Owner oder Modeler in ihre spezifischen Aufgaben innerhalb der Governance.
3. Welchen Nutzen hat der Mitarbeiter? - Value Proposition
Der konkrete Mehrwert für die tägliche Arbeit.
- Entscheidungssicherheit: „Ich weiß genau, wen ich fragen muss und wer die finale Entscheidung über eine Prozessänderung trifft – langes Suchen entfällt.“
- Verbindliche Orientierung: „Ich kann mich darauf verlassen, dass der veröffentlichte Prozess aktuell ist und tatsächlich so gelebt wird (Single Source of Truth).“
- Transparente Mitgestaltung: „Es gibt einen klaren Weg, wie ich Verbesserungsvorschläge einreichen kann und wie diese bewertet werden – meine Stimme wird gehört.“