Zum Hauptinhalt springen

BPM-Steuerkennzahlen - Vorgaben

Die logische Struktur: Input, Process, Output, Outcome


Während die Ausführungskennzahlen messen, was im Prozess passiert (Ist-Zustand), legen BPM-Steuerkennzahlen (Vorgaben) fest, was passieren soll (Soll-Zustand).

Man kann sie als die Leitplanken oder Normwerte verstehen, die das Management vorgibt, um die strategischen Ziele in operative Bahnen zu lenken. Ohne diese Vorgaben sind Messwerte wie „10 Minuten Bearbeitungszeit“ wertlos, da der Vergleichsmaßstab fehlt.

Hier ist die Definition und Struktur dieser Vorgaben:

Vorgaben sind die Referenzwerte, gegen die die Prozessausführung geprüft wird. Sie dienen als Frühwarnsystem. Wenn die Ausführungskennzahlen (Ist) von den Steuerkennzahlen (Soll) abweichen, müssen Management-Maßnahmen ergriffen werden.

Die drei Ebenen der Vorgabe:

  1. Zielwert (Target): Der angestrebte Optimalzustand (z. B. 98% Fehlerfreiheit).
  2. Warnschwelle (Amber/Gelb): Der Bereich, in dem der Prozess noch akzeptabel, aber beobachtungswürdig ist.
  3. Eskalationsgrenze (Red/Rot): Der Wert, bei dessen Über- oder Unterschreitung sofortige Gegenmaßnahmen (Taskforce, Ressourcenverschiebung) eingeleitet werden müssen.