BPM-Erfolg
Ultimative Erfolgsformel im Geschäftsprozessmanagement ist der Prozessreifegrad

Das Ziel bestimmt die Strategie. ~ Exler, Georg-Wilhelm
:::info BPM-Mission
Geschäftsprozessmanagement hat die Gestaltung, Implementierung und den stabilen Betrieb überlegener Geschäftsprozesse als Basis einer gesicherten Unternehmensexistenz, dauerhafter Wettbewerbsvorteile und eines wachsenden Unternehmenswertes zum Ziel.
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Audio-Podcast (DE): Diskussion zu den Ziele und Erfolgsmessgrößen des Prozessmanagements ( ca. 5min)
Das Prozessmanagement verbessert die Art und Weise, wie Unternehmen geführt und verwaltet werden. Das Geschäftsprozessmanagement umfasst die Analyse, Gestaltung, Implementierung, Überwachung und kontinuierliche Verbesserung von Geschäftsprozessen. Dabei werden Methoden und Techniken wie Prozessmodellierung, Prozessanalyse, Prozessoptimierung und Prozessautomatisierung eingesetzt, um die Prozesse zu verbessern.
Durch das Geschäftsprozessmanagement können Unternehmen ihre Geschäftsprozesse effizienter gestalten, wodurch sie in der Lage sind, sich schneller an veränderte Marktanforderungen anzupassen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Für eine besseres Verständnis werden folgende Aspekte vertieft.
BPM Ziele
2 Einträge
BPM-Kennzahlen
6 Einträge
BPM Wirksamkeitsprüfung
Wie wird die Wirkung von Geschäftsprozessmanagement kontrolliert?
BPM-Erfolgsformel
Erfolg im Prozessmanagement (BPM) ist weit mehr als nur das Zeichnen von bunten Flussdiagrammen. Er lässt sich am besten als der Punkt beschreiben, an dem die Unternehmensstrategie und die tägliche Ausführung nahtlos ineinandergreifen.
:::info Prozessreifegrad
Man kann den Erfolg mit dem PROZESSREIFEGRAD messen. Ein erfolgreiches Prozessmanagement führt dazu, dass ein Unternehmen von "Feuerwehr-Aktionen" (reaktives Handeln) zu "präventivem Management" (proaktives Handeln) übergeht.
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Echter Erfolg von Prozessmanagement zeigt sich meist auf drei Dimensionen:
1. Die harte Fakten-Ebene (Effizienz)
Hier geht es um messbare Ergebnisse, die man direkt im Controlling sieht. Ein Prozess ist erfolgreich optimiert, wenn:
- Durchlaufzeiten sinken: Kunden erhalten ihr Produkt oder ihre Antwort schneller.
- Kosten reduziert werden: Weniger Ressourcenverbrauch oder geringere Fehlerquoten durch Automatisierung und Standardisierung.
- Qualität steigt: Die Ergebnisse sind reproduzierbar und entsprechen den Anforderungen (geringe Varianz).
2. Die strategische Ebene (Effektivität)
Ein Prozess kann hocheffizient sein, aber am Ziel vorbeischießen. Erfolg bedeutet hier:
- Strategie-Fit: Die Prozesse unterstützen direkt die Geschäftsziele (z. B. Marktführerschaft durch Schnelligkeit).
- Agilität: Das Unternehmen kann Prozesse schnell an neue Marktbedingungen oder Krisen anpassen, ohne dass das Chaos ausbricht.
- Transparenz: Das Management weiß jederzeit, "wer was wann wie und womit" macht.
3. Die kulturelle Ebene (Akzeptanz)
Das ist der Bereich, an dem die meisten Projekte scheitern. Erfolg bedeutet hier:
- Gelebte Prozesse: Die Mitarbeiter nutzen die definierten Abläufe, weil sie ihnen die Arbeit erleichtern, nicht weil sie dazu gezwungen werden.
- Kontinuierliche Verbesserung (KVP): Prozessmanagement wird nicht als einmaliges Projekt gesehen, sondern als dauerhafte Haltung. Fehler werden als Chance zur Prozessoptimierung genutzt.