Kennzahlensysteme
Mehrere „Flughöhe“ und Perspektive im Kontext Kennzahlen abdeckt

Eine einzelne Kennzahl ist ein Datenpunkt, ein Kennzahlensystem ist eine Landkarte.
Im Business Process Management (BPM) ist das Kennzahlensystem nicht nur eine „Beilage“, sondern das Zentralnervensystem. Ohne ein logisch strukturiertes System wäre BPM nur eine Malübung von Prozessdiagrammen ohne Bodenhaftung.
Ein Kennzahlensystem ist eine geordnete Menge von Kennzahlen, die in einer sachlogischen Beziehung zueinander stehen, sich gegenseitig ergänzen. Kennzahlen sind erst dann wirklich wertvoll, wenn sie nicht als loser Haufen existieren, sondern in ein logisches System gebracht werden. Man strukturiert sie meist nach ihrer Funktion, ihrer zeitlichen Wirkung oder ihrer Hierarchie.
BPM hat das Ziel, Prozesse zu gestalten, zu implementieren und zu optimieren. Ein Kennzahlensystem liefert dafür die objektive Entscheidungsgrundlage. Hier sind die gängigsten Ansätze, um Ordnung in das Zahlenchaos zu bringen:
Kennzahlen entlang des Prozessfluss
Die logische Struktur: Input, Process, Output, Outcome
Kennzahlen nach Leistungsdimensionen
Prozesspentagon - die inhaltliche Struktur: Dimension der Leistung
Kennzahlensysteme nach BSC
Balanced Scorecard (BSC) als Navigationssystem für ausgewogene Kennzahlenstruktur
Kennzahlen nach Zeitlichkeit
Kennzahlen zur Reaktionsgeschwindigkeit und der Steuerbarkeit
Kennzahlen nach Hierarchie
Die einheitliche Sprache zur Modellierung von Geschäftsprozessen
Das Kennzahlensystem ist das Werkzeug für die "Check"-Phase im BPM-Kreislauf. Das Kennzahlensystem hält das BPM zusammen, indem es Daten in Informationen verwandelt: